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Praxis für ganzheitliche Krampfadertherapie und Naturheilkunde
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Faktencheck Krampfaderentfernung mit Kochsalzlösung

Seit einigen Monaten erreichen mich immer wieder Anfragen von besorgten
und verunsicherten Patienten, da im Internet plötzlich viele negative Aussagen über die Kochsalzmethode zu finden sind.
Viele von diesen Aussagen sind meiner Meinung nach nur theoretische Annahmen und entsprechen nicht meinen langjährigen praktischen Erfahrungen. Von daher möchte ich an dieser Stelle die mir am häufigsten gestellten Fragen beantworten und Ihnen nicht nur meine Meinung, sondern meine praktische Erfahrung aus 8-jähriger täglicher Praxistätigkeit und über 3000 durchgeführte Kochsalzinjektionen darlegen:


Ich habe gelesen Kochsalzlösung ist kein zugelassenes Verödungsmittel und  Ärzte dürfen damit nicht arbeiten. Gilt das auch für Heilpraktiker?

Es stimmt das für Ärzte Kochsalzlösung für die Entfernung von Krampfadern kein zugelassenes Medikament ist. Das heißt jedoch nicht das Ärzte keine Krampfadern mit Kochsalzlösung behandeln dürfen. Als sog. Off-Label-Use dürfen auch Ärzte dies tun. Eine umfassende Aufklärung des Patienten ist natürlich immer erforderlich. Gegenwärtig gibt es laut der Therapeutenliste von Dr. Rieger ca. 30 Ärzte in Deutschland die Krampfadern mit Kochsalzlösung behandeln.
Heilpraktiker unterliegen nicht den Vorschriften des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dürfen Kochsalzlösung zur Krampfaderbehandlung einsetzen.

Ich habe gelesen Kochsalzlösung führt während der Behandlung zu minutenlangen Schmerzen und Muskelkrämpfen.

Während der Kochsalzinjektion wird die Innenschicht (Endothel) der Vene gereizt.
Dies führt zu einem krampfartigen Druckgefühl welches gelegentlich als schmerzhaft empfunden werden kann. Das Druckgefühl steigert sich langsam, kann dann für etwa 1-2 Minuten in einen gut aushaltbaren Schmerz übergehen und flaut dann wieder langsam ab. Dies ist allgemein bekannt und wird von den Patieten in der Regel gut toleriert und akzeptiert. Muskelschmerzen können nicht auftreten, da die Salzlösung nicht in den Muskel sondern in eine Vene (Krampfader) injiziert wird. Das krampfartige Gefühl während der Injektion fühlt sich jedoch ähnlich wie ein Muskelkrampf oder Wadenkrampf an.

Ich habe gelesen die Kochsalzmethode ist sehr komplikationsträchtig, hat viele Nebenwirkungen und macht schlimme Beingeschwüre.

Nach 8 Jahren Kochsalztherapie und über 1000 behandelten Patienten sind in meiner Praxis zwei Komplikationen aufgetreten (welche auch Gegenstand des Aufklärungsgespräches sich). Es ist kein einziges Beingeschwür (Nekrose) aufgetreten, keine allergische Reaktion, kein Schock, Koma oder Herzstillstand, was jedoch nicht bedeutet das dies im Einzelfall in Zukunft auftreten kann. Mögliche Nebenwirkungen, welche auch immer im Aufklärungsgespräch kommuniziert werden, sind gelegentlich auftretende leichte bis mäßige Entzündungen der behandelten Venen, gelegentlich leichte bräunliche Verfärbungen um die Injektionstelle und entlang der Krampfader, welche sich jedoch mit dem Abbau der Krampfader meist vollständig zurückbilden.

Ich habe gelesen Krampfadern mit mehr als 4mm lassen sich nicht mit Kochsalzlösung entfernen?

Falsch! Ich habe unzählige Krampfadern mit bis zu 2cm Durchmesser mit Kochsalzlösung vollständig entfernen können. Dies kann auch mit Vorher-Nachher Bildern belegt werden.
Das Gegenteil ist der Fall. Je kleiner die Krampfader desto schwieriger wird eine Punktion der Vene um eine sichere Injektion zu gewährleisten. Jedoch - die Erfolgsquote der Kochsalztherapie bei Besenreisern ist deutlich schlechter als bei Krampfadern.

Ich habe gelesen bei der Kochsalztherapie können bis zu 300ml konzentrierte Salzlösung injiziert werden.

Falsch! Zur Injektion von 300ml Lösung wären 30!!! Spritzen zu je 10ml nötig. Das ist völlig absurd und es sollte jedem medizinischen Laien klar sein das dies weder zeitlich möglich, noch mengenmäßig nötig ist.
Im Durchschnitt werden pro Venenpunktion zwischen 15 und 30ml Kochsalzlösung in einer individuellen Konzentration vo 13-20 % verabreicht.
In seltenen Fällen können höhere Konzentrationen von 20-27% nötig sein.

Ich habe gelesen das zuviel Kochsalz schädlich ist und zu ernsten Komplikationen führen kann. Wieviel Kochsalz kommt denn bei der Krampfaderbehandlung in meinen Körper?

Schon Paracelsus sagte: "Allein die Dosis macht das Gift". Wikipedia lehrt uns, Zitat: "Natriumchlorid ist für Menschen und Tiere der wichtigste Mineralstoff. Der Körper eines erwachsenen Menschen enthält etwa 150–300g Kochsalz und davon verliert er täglich 3-20g, die ersetzt werden müssen."
50ml Kochsalzlösung in einer Konzentration von 20% enthalten 10g reines Kochsalz, also etwa einen Esslöffel. Das bedeutet, das selbst im oberen Beispiel mit maximalen Extremwerten, dem Körper in einer Behandlungssitzung ca. 10g Kochsalz zugeführt wird, also etwa die Menge die er täglich ohnehin verliert und welche ersetzt werden sollte.
Es ist somit in keinster Weise von einer Gesundheitsgefährdung auszugehen!
Ausnahme: Bei Menschen mit Niereninsuffizienz sollte eine Krampfader-behandlung mit geringerer Salzkonzentration und Menge erfolgen.

Ich habe gelesen die Kochsalztherapie ist eine hochaggressive Therapie!

Um Krampfadern nachhaltig zu verschließen braucht es eine gewisse Reizstärke damit die Innschicht der Vene derart geschädigt wird das die Krampfader verklebt. Diese für den Behandlungserfolg notwendige Agressivität ist auch bei den meisten anderen Behandlungsmethoden notwendig. Bei der Laser- und Radiowellentherapie zum Beispiel wird die Venen durch große Hitze von ca. 100 Grad Celsius von innen verschmort. Wir
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"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß aber eine Lüge nennt ist ein Verbrecher."

              Berthold Brecht
Zitat